Pardon my French

Fuck this, I'm out

Fir­men wie Mer­ce­des finan­zie­ren ihre Auto­pro­duk­tion mit Steu­er­gel­dern, weil Voll­zeit­mit­ar­bei­ter so schlecht bezahlt wer­den, dass sie Hartz-4-Aufstockung bean­tra­gen müs­sen um durchs Monat zu kom­men. Die ARD hat dazu vor eini­ger Zeit recherchiert:

If slaugh­t­er­hou­ses had glass walls, ever­yone would be a vegetarian.

Sir Paul McCartney

Wenn eine Frau aus Kame­run meh­rere Kin­der zur Welt bringt, trägt sie angeb­lich zur glo­ba­len Über­be­völ­ke­rung bei, wenn der Schwei­zer aber zwei Autos kauft, kur­belt er das Wirt­schafts­wachs­tum an. Man kann die Frage der ver­meint­li­chen Über­be­völ­ke­rung nicht vom Res­sour­cen­ver­brauch tren­nen. Die Ein­woh­ner der Stadt New York ver­brau­chen an einem Tag mehr Ener­gie als der gesamte afri­ka­ni­sche Kon­ti­nent. […] Über­zäh­lig sind immer die Ande­ren: die Armen, die Aus­län­der, die Ange­hö­ri­gen ande­rer Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten. […] Es geht nie nur um die Zah­len, son­dern stets um die Frage, wer sich ver­meh­ren darf und wer nicht.

Der Mythos der Über­be­völ­ke­rung

Inzwi­schen ist die Debatte um die Steu­er­ver­mei­dungs­stra­te­gien gro­ßer Kon­zerne – end­lich – in Schwung gekom­men. Als pro­mi­nen­tes Bei­spiel wird immer wie­der Google genannt. Im nach­fol­gen­den Bei­trag soll ver­sucht wer­den, auch einem steu­er­li­chen Laien einen Ein­blick in die kom­pli­zierte Welt der inter­na­tio­na­len Steu­er­ge­stal­tungs­spiel­räume zu geben. Die Maß­nah­men, die der­zeit dis­ku­tiert wer­den, zei­gen, wie schwie­rig es ist, sol­chen Model­len beizukommen.

Astrid Kraus eklärt die Steu­er­tricks von Google

Ich hatte ja vor kur­zem schon über den Gol­de­nen Wind­beu­tel berich­tet. Wer noch nicht abge­stimmt hat, der sollte es jetzt nach­ho­len. Viel­leicht über­zeugt die­ses kleine Video über Capri-Sonne ja:

Mit Bleat ist ges­tern am 1. Mai ein sozia­les Netz­werk gestar­tet, dass sich spe­zi­ell an Vega­ner rich­tet. Obwohl die öster­rei­chi­sche Domain (ble.at) ande­res ver­mu­ten lässt, ist die Platt­form momen­tan nur auf Eng­lisch und noch nicht auf Deutsch ver­füg­bar. Da die Seite aber sehr auf Bil­der zen­triert ist, sollte das für die meis­ten Nutzer_Innen kein Pro­blem darstellen.

In dem fol­gen­den Ein­füh­rungs­vi­deo kann ein ers­ter Über­blick gewon­nen werden.

Lei­der scheint der Anmel­de­pro­zess via Email momen­tan nicht zu funk­tio­nie­ren. Ich hoffe aber, dass das Pro­blem bald beho­ben wird.

Update: Das Anmel­den funk­tio­niert jetzt wieder.

(via)

Kandidaten Werbelüge Goldener Windbeutel

Wie jedes Jahr ver­gibt die Orga­ni­sa­tion Food­watch wie­der den Nega­ti­va­ward „Gol­de­ner Wind­beu­tel“ für die dreis­teste Wer­be­ma­sche bei Lebens­mit­teln. Auf der Kampagnen-Seite kann jede/r für einen Kan­di­da­ten abstimmen.

Im fol­gen­den Video wer­den die Pro­dukte noch ein­mal genauer vorgestellt.

Knapp 150.000 der 3 Mil­lio­nen Beschäf­tig­ten des deut­schen Ein­zel­han­dels ver­die­nen nicht genug Geld um damit ihre Exis­tenz zu sichern. Trotz seit Jah­ren stei­gen­der Umsatz­zah­len müs­sen sie ihr Gehalt durch Hartz-4 auf­sto­cken.
(Quelle)

Schwere Ver­let­zun­gen und meh­rere Poli­zis­ten, die sich auch einen Mann wer­fen, nur weil 20 Meter von der aus­ge­wie­se­nen Grill­wiese ent­fernt gegrillt wird?